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30.Nov 2018

Welche Rechte hat der Kunde

Anstatt, dass der Kunde für die Manipulationen der Motoren vom Hersteller direkt entschädigt wird, wird der betroffene Fahrzeughalter hierzulande auf ein Softwareupdate verwiesen. Dem europäischen Kunden bleibt keine andere Möglichkeit als zu Klagen, wenn er zu seinen Rechten kommen will. 

Grundsätzlich können Betroffene auf Rückgabe des Wagens an den Hersteller klagen. Die Klage richtet sich dann auch direkt gegen den Hersteller. Bei Erfolg der Klage wird das Fahrzeug an den Hersteller des Motors zurückgegeben und der Kaufpreis erstattet. Argumentiert wird damit, dass es sittenwidrig ist, wenn ein Auto mit einer solchen unzulässigen Abschalteinrichtung in den Verkehr gebracht wird. 

Trotz drohenden Fahrverboten in Städten wollen aber einige Kunden ihr Auto behalten oder haben es bereits verkauft. In einem solchen Fall kann grundsätzlich Schadenersatz geltend gemacht werden. 

Jedoch haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Volkswagenkonzern Urteile scheut und sich in der Regel mit unseren Mandanten vergleichen will. Diese Strategie von Volkswagen ist schon bekannt, so titelte die Tagesschau: „Lauter rätselhafte Einigungen“.

Einige Kunden können noch ihren Darlehensvertrag mit dem das Fahrzeug finanziert wurde widerrufen und so die Verjährung mit dem „Widerrufsjoker“ umgehen. Ob ihnen ein Anspruch im Dieselskandal zusteht, ob ihr Auto betroffen ist, oder Ihre Ansprüche verjährt sind, lässt sich aber nicht pauschal beantworten. Gerne beraten wir Sie über Ihre Rechte im Dieselskandal. 

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